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DAS NEUE AUSSTELLUNGSHAUS

ONLY GOOD VIBES? Cannabis, Rausch und Realität

24. Oktober 2025 bis 18. Januar 2026
Ausstellungseröffnung: 23. Oktober 2025
Defensionskaserne, Petersberg 15, Erfurt

RroseCloud by PeterDeCupere webKnapp 4.000 Besucher:innen zog die Ausstellung ONLY GOOD VIBES? Cannabis, Rausch und Realität in die neusanierte Erfurter Defensionskaserne, darunter rund 2.600 Schüler:innen, Azubis und Studierende. Ferner kamen Forschende und Suchtpräventionsexperten aus Thüringen, Berlin, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg in die Ausstellung. Sie interessierten sich besonders für das Konzept der Stiftung Welt der Versuchungen, das Suchtprävention mit Wissenschaft und Kunst verbindet und europaweit ein Novum ist.

ONLY GOOD VIBES? bot etwas mehr als ein Jahr nach der Cannabis Teillegalisierung einen multiperspektiven Blick auf das Thema. Die Ausstellung übersetzte kompakt und begreifbar wissenschaftliche Fakten zu Cannabis und dessen Wirkung auf Gehirn und Körper, ging Mythos und Realität zur Hanf-Pflanze nach und beleuchtete Konsummotive, Rituale, Chancen und Risiken.
„Um die Wirkung von Cannabis zu verstehen, ist es einerseits wichtig zu wissen, was die psychoaktiven Bestandteile wie THC in unserem Körper und Gehirn auslösen und mit welchen Folgen“, betont sagt Susanne Rockweiler, Chefkuratorin der Stiftung Welt der Versuchungen. „Und andererseits ist es hilfreich, unser körpereigenes Glückssystem, das sogenannte Endocannabinoidsystem, zu kennen. Es hilft uns, Stress abzubauen, fördert unser Wohlbefinden und kann uns resilienter gegen die Unwägbarkeiten des Lebens machen. Es kann Glückshormone ausschütten und somit ein Gefühl von Energie, Freiheit oder Entspannung auslösen. Von Cannabis erhoffen wir uns Ähnliches. Die Frage ist, wie können wir es aktivieren, ohne auf Cannabis oder andere Substanzen oder riskante Verhaltensweisen zurückzugreifen? Das war Thema der Ausstellung und der vielen Dialogführungen.“

ONLY GOOD VIBES? verband Wissen mit Kunst von 15 Künstler:innen, darunter international vielbeachtete wie Laure Prouvost, Erwin Wurm, Martin Paar. „So konnten wir informieren, die Resilienz fördern und gleichzeitig einen Freiraum für die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema bieten. Dies wiederum ermöglichte uns, gemeinsam und im Dialog mit den Besucher:innen deren Fragen auf den Grund zu gehen, die durch die Teillegalisierung dringlich geworden sind“, sagt Susanne Rockweiler. „Fragen wie: Ist der Konsum von Cannabis mit der Teillegalisierung nun als harmlos einzustufen? Wie ist Cannabis als Arznei zu bewerten und wie als Genussmittel für Menschen in ihren unterschiedlichen Entwicklungs- und Lebensphasen? Und nicht zuletzt: Was macht uns stark und wie können wir selbstbestimmt und gut informiert den zahlreichen und alltäglichen Versuchungen begegnen? Wir haben uns diesen Fragen genährt entlang wissenschaftlicher Fakten, herausragender Kunstwerke, Neuproduktionen und innovativer Vermittlungsformate wie ein Comic, ein Spiel und eine Jukebox. Sie ermöglichten unterschiedliche Blickwinkel. Dieses Konzept hat sich erneut bewährt und viele Menschen generationsübergreifend ins Gespräch gebracht – zu Cannabis sowie zum gesellschaftlich akzeptieren Alkoholkonsum.“

Zum Dialog beigetragen haben auch die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Ausstellung: Mit „Meet&Talk: Cannabis“ wurde erfolgreich eine neue Veranstaltung im Speed-Dating-Format mit Akteuren aus Justiz, Polizei, Medizin, Prävention, Sport etc. gelauncht. Beim Filmgespräch „THE BIG LEBOWSKI“ im Kinoklub Erfurt diskutierte ein voller Saal intensiv über das Thema Konsum und Stigma, eine Kooperation mit der Universität Leipzig. Zum Abschluss besuchte der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Hendrik Streeck, die Ausstellung und diskutierte in einem Panel mit Experten aus Forschung und aus dem Suchthilfesystem über sich verändernde Lebenswelten und deren Auswirkungen auf die Suchtprävention.

„Die Ausstellung hat bereichert, das spiegelten und Jung und Alt wider“, so Rockweilers Fazit. „Unsere Erfahrungen und Ergebnisse aus der Evaluation der Ausstellung sind hilfreich beim weiteren Schritt Richtung Ausstellungshaus, das wir 2027/28 in Erfurt eröffnen.“

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Institut PRINOR Statistik und der Hochschule Emden/Leer wissenschaftlich evaluiert. Den gesamten Ergebnisbericht können Sie hier einsehen: Evaluationsbericht ONLY GOOD VIBES? Cannabis, Rausch und Realität

Hendrick Streeck web KatharinaSchenk webSchueler GretheJuergensOGV WolkeMeetTalk 1PeterdeCupereErwin Wurm

Abb. oben: Peter de Cupere: Rrose Cloud, 2025, Olfactory Art Installation © Peter de Cupere Co-commissioned by Foundation Welt der Versuchungen (oben);

Abb.: unten v.o.l.n.u.r: Hendrick Streeck, Michael Hose und Susanne Rockweiler vor Daniel Firmans "Le Sommeil"; Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk mit Valentin Goppels Werk aus der Serie "Between the Years"; Schüler mit Grethe Jürgens' "Selbstbildnis"; Schüler:innen mit Peter de Cuperes "Rrose Cloud", im Vordergrund Pae Whites "Relatives/D";  "Speed Dating" bei MEET&TALK: Cannabis, Peter de Cupere "Rrose Cloud"; Besucherinnen und Erwin Wurms "One Minute Sculpture" (alle Abbildungen © Stiftung Welt der Versuchungen)

Die Ausstellung wurde gefördert durch

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im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

Mit der Unterstützung durch

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BE.LIKE.ME. Social Media und ich

16. August bis 15. Dezember 2024
Ausstellungseröffnung: 15. August 2024
Anger 28/29, Erfurt

Verlaengerung22In ihrer zweiten Ausstellung widmete sich die Stiftung Welt der Versuchungen einem Phänomen, das unser Leben und unsere Gesellschaft längst prägt: den Sozialen Medien. Seit Mitte August konnten Besucher:innen am Anger 28/29 in BE.LIKE.ME. Social Media und ich in die technischen und inhaltlichen Mechanismen von Instagram, Facebook, TikTok und Co. eintauchen. Nach einer zweiwöchigen Verlängerung schloss die Ausstellung nun ihre Türen mit einer positiven Bilanz.

Rund 5.200 Besucher:innen, davon 3.800 Schüler:innen aus ganz Thüringen, nutzten die Chance, mittels Kunst und Wissenschaft das Thema Social Media und deren Auswirkungen auf Individuum, Gemeinschaft und Gesellschaft zu erörtern, darüber nachzudenken und zu diskutieren.

„Wir haben mit BE.LIKE.ME. ein brandaktuelles Thema zu unserem Ausstellungsgegenstand gemacht und waren damit am Puls der Zeit“, erklärt Chefkuratorin Susanne Rockweiler den Erfolg der Ausstellung. „Die exzessive Nutzung von Social Media ist von der WHO noch nicht als Sucht klassifiziert. Aber die Auswirkungen auf uns und unser Leben sind überall spürbar. Auch die Suchtforschung genau wie Soziolog:innen, Psycholog:innen und Pädagog:innen beschäftigen sich mittlerweile intensiv mit dem Thema.“ Immer häufiger stelle sich die Frage: Was macht der stetige Handy-Konsum eigentlich mit dem sozialen Wesen Mensch, mit seinem Gehirn, mit seiner Beziehung zu sich und seiner Umgebung? „Genau dieser Frage haben wir gemeinsam mit dem Publikum auf den Zahn gefühlt – und zwar auf eine neue Art und Weise: mit der Verknüpfung von Kunst, die einen emotionalen Zugang zum Thema öffnet, und Wissenschaft, die wichtiges Hintergrundwissen und aktuelle Erkenntnisse zur Nutzung der Sozialen Medien und den technischen und psychologischen Funktionsweisen dahinter liefert. Mit Fragen, die jede:n zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregen, mit interaktiven und partizipativen Elementen, mit einem vielfältigen Rahmenprogramm, das zusätzlich aktuelle Fragen unserer Zeit zur Diskussion stellte.“

Mit diesem Ausstellungskonzept gelang es der Stiftung Welt der Versuchungen, vor allem die junge Zielgruppe zu erreichen und mit ihr in den Dialog zu treten. Schulklassenführungen waren ausgebucht, aber auch viele Familien waren zu Gast, ebenso Akteure aus dem Gesundheitsbereich, aus der Suchthilfe und der Kriminalprävention anderer Bundesländer. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, resümiert Susanne Rockweiler. „Es zeigt uns, dass wir mit unserem innovativen Ansatz auf einem guten Weg sind und dass etliche Vertreter:innen anderer Bundesländer sowie große Unternehmen nach Erfurt in die Ausstellung reisten, um sich mit uns auszutauschen. Social Media wird uns als Gesellschaft noch lange beschäftigen.“

Social Media-Konsum wird deshalb auch im geplanten, mit Bundesmitteln geförderten Ausstellungshaus der Stiftung Welt der Versuchungen eine wichtige Rolle spielen. Dieses soll im Winter 2026/27 am Erfurter Huttenplatz eröffnen. Anfang Dezember wird der Sieger des Architekturwettbewerbs für das Haus bekanntgegeben und der Bau kann in die nächste Phase gehen.

„Super schöne Ausstellung. Habe mir Gedanken über meinen Konsum gemacht und mir ebenfalls vorgenommen, diesen zu ändern :)“
– Rückmeldung aus einer Schulklassenführung –

Die Ausstellung wurde wissenschaftlich evaluiert. Im Zeitraum vom 16. August 2024 bis zum 15. November 2024 wurde in Kooperation des Instituts PRINOR Statistik, der Hochschule Emden/Leer und der Stiftung Welt der Versuchungen eine Datenerhebung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass BE.LIKE.ME. die Präventions- und Ausstellungsziele in hohem Maße erreicht hat und dass sowie Besucher:innen als auch Fachkräfte begeistert waren. Den gesamten Ergebnisbericht können Sie hier einsehen: Ergebnisbericht Evaluation BE.LIKE.ME. Social Media und ich

Eindrücke von der Ausstellungseröffnung:

  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.
  • Eröffnung BE.LIKE.ME.

Fotos: Elisabeth Langer

Die Ausstellung wurde unterstützt durch:

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ON A NIGHT TRIP
Zwischen Glücksgefühl und Absturz?

20. Oktober bis 10. Dezember 2023
Ausstellungseröffnung: 19. Oktober 2023
Defensionskaserne Petersberg, Erfurt

Alona Rodeh, In Dreams, production still Maya Luzon, short film, 2016/2019  Courtesy of the artist, Christine König Galerie Wien and VG Bild-Kunst, Bonn 2023„Wir haben den ersten Stein ins Wasser geworfen.“
Ausstellung der Stiftung Welt der Versuchungen schließt mit positiver Bilanz

3.400 Besucher:innen, davon ein Drittel Schüler:innen. 40 Objekte aufstrebender und international renommierter Künstler:innen sowie aus der Wissenschaft. Keine Abschreckung, kein erhobener Zeigefinger: Mit ihrer Ausstellung „ON A NIGHT TRIP. Zwischen Glücksgefühl und Absturz?“ schlug die Stiftung Welt der Versuchungen im Herbst 2023 in der Defensionskaserne auf dem Erfurter Petersberg einen neuen Weg in der Suchtprävention ein. Die Bilanz ist positiv – rückblickend sowie auch hinsichtlich ihrer zukünftigen Arbeit.

„Die Besucher:innen haben unsere Erwartungen in zwei Weisen übertroffen“, resümiert Susanne Rockweiler, Chefkuratorin der Stiftung Welt der Versuchungen. „Einerseits bezüglich der Anzahl der Schulklassen, der Familien und Einzelbesucher:innen, die an unseren Führungen teilgenommen haben oder in den Austausch mit unseren Vermittlungskräften getreten sind. Andererseits in Bezug auf die Offenheit und Qualität der Gespräche, die sich daraus entwickelt haben.“ Dieser Austausch mit dem Publikum fand während Führungen, in der Ausstellung und im Rahmen der zahlreichen Veranstaltungen des Begleitprogramms statt. In den etwas anderen Thekengesprächen der Stiftung sprachen u.a. die international bekannte Musikerin Tabea Zimmermann und der renommierte Suchtforscher Prof. Dr. Rainer Spanagel über „Sucht, Musik, Glück und Neurowissenschaften“, die Wissenschaftler Gregor Burkhart und Maximilian von Heyden analysierten internationale Unterschiede im Umgang mit psychoaktiven Substanzen, Prof. Dr. Christiane Stock von der Charité Berlin erläuterte anhand des Virtual LimitLab Neues in der Alkoholprävention. Im Kinoklub Erfurt sahen Besucher:innen gemeinsam den aktuellen Kinofilm One for the Road und diskutierten anschließend mit Suchtbetroffenen und Akteuren der Suchtprävention/-hilfe über Abhängigkeit und den Weg heraus.

Die Erkenntnisse aus ON A NIGHT TRIP fließen nun in die nächste Ausstellung ein, die die Stiftung Welt der Versuchungen im Sommer 2024 zum Thema Social Media plant – und natürlich auch in das mit Bundesmitteln geförderte Ausstellungshaus, das – so die Planung – im Winter 2027 in Erfurt eröffnet. „Mit ON A NIGHT TRIP sind wir mit Menschen ins Gespräch gekommen, haben zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt. Gleichzeitig haben wir selbst viel für unsere zukünftige Arbeit gelernt“, so Susanne Rockweiler. „Unsere Bilanz: Wir haben einen ersten Stein ins Wasser geworfen. Ermöglicht haben dies nicht zuletzt auch unsere Partner und Unterstützer. Wir danken besonders unserem Wissenschaftlichen Beirat – Gregor Burkhart, Katja Naie, Sarah Ancelle Schönfeld, Rainer Spanagel und Maximilian von Heyden, der SiT – Suchthilfe in Thüringen sowie unseren Förderern, dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, der AOK Plus und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.“

Teilnehmende Künstler:innen waren: Nevin Aladağ, Asana Fujikawa, Stefani Glauber, Anatol Hanau, Martin Parr, Adrian Piper, Alona Rodeh, Sarah Ancelle Schönfeld, Philipp Stöckel, Nasan Tur und Paula Wolber.

Das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin präsentierte im Rahmen der Ausstellung ihr Virtual Limit Lab, ein Projekt zur Alkoholprävention bei jungen Menschen, und evaluierte es im Rahmen der Ausstellung erneut. Die Ergebnisse dieser Studie wurden in dem wissenschaftlichen Open Access-Journal Adolescents veröffentlicht, zu finden unter: https://www.mdpi.com/2673-7051/4/4/33

Das Nachtleben ist Kulminationspunkt von Euphorien aller Art und dem Versprechen, sich gut zu fühlen. Anders als bei der Arbeit oder in der Schule lockt es uns mit der Versuchung der Entgrenzung, und damit einem Zustand, der oft mit Substanzkonsum einhergeht: Alkohol, Ecstasy, Kokain und Cannabis gehören häufig zum Feiern dazu, wie gute Musik, Flirten und Tanz. 

Die Ausstellung wurde von einem Zusatzprogramm für Schulklassen und Studierende, von Diskussionen mit und für Clubbesitzer:innen und Clubber:innen sowie Vorträgen begleitet. Eine Publikation ist erschienen.

Kooperationspartner:innen:

  • Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Präventionszentrum und Subcheck der SiT – Suchthilfe in Thüringen gGmbH
  • Defensionskaserne Erfurt – Frank Sonnabend

Ziel dieser und der kommenden Ausstellungen ist es, aus den Ergebnissen und Erfahrungen Rückschlüsse zu ziehen, die in die Konzeption des neuen Hauses einfließen.

Abb.: Alona Rodeh, In Dreams, production still Maya Luzon, short film, 2016/2019. Courtesy of the artist, Christine König Galerie Wien © VG Bild-Kunst, Bonn 2023.

Die Ausstellung wurde unterstützt durch:

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Zu den Ausstellungen sind Kataloge käuflich erwerbbar. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bzw. 0361-30 25 79 32.

Cover Katalog BLM

Katalog BE.LIKE.ME Social Media und ich
22,9 x 16 cm, 118 Seiten
12 EUR*
mit Beiträgen aus Wissenschaft, Kunst und Medienpädagogik

Herausgeberin: Stiftung Welt der Versuchungen
Gestaltung: Naroska Design
Druck: Heenemann, Berlin
Auflage: 250 St.

 

Bild Katalog

Katalog ON A NIGHT TRIP. Zwischen Glücksgefühl und Absturz?
22,9 x 16 cm, 96 Seiten
10 EUR*
mit Beiträgen aus Wissenschaft und Kunst

Herausgeberin: Stiftung Welt der Versuchungen
Gestaltung: Naroska Design
Druck: Heenemann, Berlin
Auflage: 500 St.

 

Entwurf Ritus web
Edition "Ritus" von Asana Fujikawa: 320 EUR* (Auflage: 20 Unikate, Abb. abweichend)

Für die Ausstellung On a Night Trip schuf die Künstlerin Asana Fujikawa eine neue Werkserie, bestehend aus dem zwischen autobiografischer Erfahrung und poetischer Erzählung changierenden Text Licht im Regen, den vier Keramiken Nacht, Nacht 2, Silvester und Schatten sowie der Radierung Ritus.

Die Edition Ritus zeigt eine Szene an einem Lagerfeuer vor einem Haus, dem Künstlerhaus in Hamburg, in dem Asana Fujikawa selbst einmal wohnte. Einige ihrer dargestellten Figuren stehen beisammen im Licht des Feuers, lachend und trinkend. Andere Figuren sind etwas abseits und beschattet, mal zu zweit und auch allein. Mit der Radierung greift Asana Fujikawa ihre Erzählung von stabilen und instabilen Menschen auf und überführt diese in eine detaillierte Bildsprache. Wiederkehrende Motive sind zum einen Flaschen alkoholischer Getränke. Diese erzählen von in Deutschland kulturell verankerten Trinkgewohnheiten und der breiten Akzeptanz von Alkohol in der Gesellschaft. Zum anderen begegnen uns auf der Radierung wiederholt Geisterfiguren, die im japanischen Shintō Kami genannt werden. Nach diesem Konzept kann alles, was starke Gefühle beim Menschen erzeugt, als Kami angesehen werden, wie Angst, Scham, Faszination, Freude.

Die Edition wurde in einer Auflage von 20 Exemplaren + 2. A.P. gedruckt.
Sie ist nummeriert, datiert, betitelt und signiert (recto auf Japanisch; verso die lateinische Transkription)
Da die Künstlerin Asana Fujikawa vor jedem Druck den Farbauftrag bearbeitet hat, ist jede Radierung ein Unikat.

Verkaufspreis: 320 EUR* brutto

Bei Interesse an Katalog oder Plakat kontaktieren Sie uns bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bzw. 0361-30 25 79 32.

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